Wenn es um Aktien geht: Diese 2 Aspekte sprechen eindeutig für die Langfristanlage!

Mit Aktienanalysen in Aktien investieren
Mit Aktienanalysen in Aktien investieren

Dieses Jahr zeigt es wieder einmal überdeutlich. Nämlich, dass es an der Börse mitunter ziemlich hektisch zugehen kann. In solchen Zeiten zerplatzen dann meistens die Träume all jener, die dachten, dass man mit Aktien quasi im Handumdrehen sein Kapital vermehren kann.

Aber oftmals ist eher das Gegenteil der Fall. Und wenn man nur eine sehr kurzfristige Denkweise an den Tag legt, kann es eben zu herben Verlusten kommen. Deshalb sollte man meiner Ansicht nach die Aktienanlage besser langfristig ausrichten. Und zwar unter anderem aus diesen zwei Gründen.

Der Zinseszinseffekt

An dieser Stelle taucht bei dir jetzt unter Umständen die Frage auf, was denn der Zinseszinseffekt mit der Aktienanlage zu tun hat. Dies ist eigentlich ganz einfach erklärt. Wenn man seine Aktien langfristig hält, kann man hier einen Effekt bemerken, der dem des Zinseszinses sehr ähnlich ist.

Über längere Zeiträume hinweg können sich Aktienkursanstiege nämlich exponentiell entwickeln. Was bedeutet dies aber nun konkret? Schauen wir uns doch dazu einfach einmal ein Beispiel an, das helfen könnte zu veranschaulichen, wie exponentielles Wachstum bei Aktien funktioniert.

Gehen wir von 10.000 Euro aus, die in eine Aktie investiert werden, welche zum Kaufzeitpunkt einen Kurs von 100 Euro aufweist. Steigt die Position nun um 10 % an, haben wir es mit einem Wertzuwachs von 1.000 Euro zu tun. Aber es könnte ja noch weiter nach oben gehen.

Würden sich die Papiere im Kurs verdoppeln, weist eine Aktie nun einen Wert von 200 Euro auf. Bei einem weiteren Anstieg um 10 % würde sich der Gesamtwert der Position nun aber schon um 2.000 Euro erhöhen.

Jetzt ist es aber so, dass der Unterschied hier umso größer wird, je höher die Wertsteigerungen ausfallen. Beispielsweise könnte der Preis einer Aktie ja auch auf 1.000 Euro ansteigen. Ein weiterer Kursanstieg um 10 % würde jetzt allerdings bedeuten, dass sich dann der Gesamtwert der Position um fantastische 10.000 Euro erhöhen würde.

Ich hoffe, ich konnte dir damit exponentielles Wachstum etwas näher bringen. Wenn man als Anleger natürlich seine Aktien immer schon mit 50 bis 100 % Gewinn verkauft, wird man von diesem Effekt natürlich so gut wie gar nichts bemerken.

Regelmäßige Zusatzeinnahmen

Bei einer langen Haltedauer von Aktien gibt es noch einen weiteren Aspekt, der zu berücksichtigen ist. In der Regel erhält man nämlich auch Dividenden. Und mit diesen zusätzlichen Einnahmen lässt sich relativ leicht ein passives Einkommen erzielen.

Allerdings wird dieser Umstand von vielen total unterschätzt. Dies hat damit zu tun, dass die Dividendenerträge gerade am Anfang meistens relativ gering ausfallen. Doch auch hier kommt jetzt wieder der Zinseszinseffekt ins Spiel.

Hat man beispielsweise Aktien von Firmen im Depot, die ihre Gewinnausschüttung Jahr für Jahr in schöner Regelmäßigkeit anheben, können auch hier sehr stattliche Beträge zusammenkommen. Die Dividendeneinnahmen könnten dadurch mit der Zeit so hoch ansteigen, dass man mit ihnen sogar monatlich wiederkehrende Ausgaben problemlos bestreiten könnte.

Bei der Aktienanlage eine langfristige Strategie zu verfolgen, könnte also sehr vielversprechend sein. Am besten sollte es hierbei natürlich sein, wenn man seinen Aktien sogar über Dekaden die Treue hält. Und nicht wenige Anleger werden dann womöglich absolut überrascht sein, wie erfolgreich sie ihr Geld an der Börse tatsächlich vermehren konnten.

Der Artikel Wenn es um Aktien geht: Diese 2 Aspekte sprechen eindeutig für die Langfristanlage! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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