Uluru: Kletterverbot kommt 2019

Australiens “Heiliger Berg” Uluru, auch bekannt als Ayers Rock, darf künftig nicht mehr von Urlaubern erklommen werden. Die Verwaltung des Nationalparks Uluru-Kata Tjuta beschloss, ab Ende Oktober 2019 alle Klettertouren zu verbieten.

Der Aborigines-Stamm der Anangu, die seit mindestens 30.000 Jahren in der Nähe des Felsblocks leben, hatte die Beschränkung seit langem gefordert. Den Ureinwohnerrn ist der Uluru heilig. Schon heute ist der 1,6 Kilometer lange Aufstieg bei Regen oder großer Hitze verboten.

Auf den zum Unesco-Welterbe gehörenden Berg klettern bislang rund 30.000 Besucher pro Jahr. Um ihn zu sehen, reisen jährlich über 250.000 Urlauber in die abgelegene Region im Zentrum Australiens.

Das Verbot wird am 26.10.2019 in Kraft treten und damit auf den Tag genau 34 Jahre nach der offiziellen Rückübertragung des Bergs an die Ureinwohner.

Ayers Rock/Uluru climb banned from October 2019 after historic vote. https://t.co/L4VE9efk6g— James  (@Daft_Doughnut) 1. November 2017

Es gibt auch schon alternative Tipps für die Region.

You don’t need to climb Uluru to appreciate it. Walking round the base is even better, especially with someone who can explain what it means https://t.co/tfCnWDBO5q— Cheryl Saunders (@CherylSaunders1) 1. November 2017