Ulrich Tukur kritisiert Sender: Wird der 'Tatort' kaputtgespart?

Seit über 50 Jahren geht es am Sonntagabend im TV Verbrecher*innen an den Kragen. Der 'Tatort' ist beliebter denn je, und mit ihm auch seine Ermittler*innen. Ulrich Tukur (64), der seit 2010 als Felix Murot in Wiesbaden ermittelt, gehört zu den Fan-Favoriten.

"Die Luft wird dünner"

Der Schauspieler sieht der Zukunft der Kult-Reihe allerdings mit Sorge entgegen. Dabei sind seine Auftritte in Hessen stets spektakulär. Doch am Rande des Deutschen Filmpreises gab sich der Star pessimistisch, als er mit 't-online' über seine Arbeit als TV-Cop sprach. "Die Luft wird dünner, das Geld wird weniger, es wird immer schwieriger", so Ulrich Tukur, der offenbar seine Zweifel hat, dass es immer so weitergehen kann: "Mal sehen, ob der Hessische Rundfunk das ökonomisch stemmen kann." Anscheinend glaubt er nicht, dass die Sender der ARD das Geld immer an der richtigen Stelle ausgeben.

Denkt Ulrich Tukur ans Aufhören?

"Diese Riesenapparate werden immer selbstreferenzieller… Die müssen die ganzen Pensionsansprüche der Mitarbeiter befriedigen", schimpfte Ulrich Tukur und spielte damit wohl vor allem auf den Verwaltungsapparat der Sendeanstalten an. Und wie sieht es mit seiner Zukunft beim 'Tatort' aus? "Eigentlich ist man mit 65 ja im Pensionat, wenn man Staatsbeamter ist", erklärte der Schauspieler, der das Polizei-Pensionsalter Ende Juli erreicht. Fans können jedoch aufatmen, "so zwei drei Jährchen" könne er sich noch vorstellen.

Schon vor einigen Jahren hatte der TV-Kommissar im Gespräch mit 'Bild' angekündigt: "Wenn unser 'Tatort' nicht mehr funktioniert, aus welchen Gründen auch immer, werde ich aufhören. Klare Sache." Bislang scheint das noch nicht der Fall zu sein. Bleibt zu hoffen, dass Ulrich Tukurs Begeisterung nicht kaputtgespart wird.

Bild: Frank Rumpenhorst/picture-alliance/Cover Images

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