Ullrich: „Das hat mich fast aufgefressen“

Ullrich: „Das hat mich fast aufgefressen“
Ullrich: „Das hat mich fast aufgefressen“

Obwohl in der diesjährigen Tour-de-France-Edition mit Lennard Kämna ein Deutscher im Rennen um das Gelbe Trikot ist, trägt Jan Ullrich weiterhin den Titel als einziger deutscher Sieger dieses prestigereichen Wettbewerbs.

In einem emotionalen Brief an die Fans hat der 48-Jährige nun auf seinen Triumph 1997 zurückgeblickt und von seinen Ängsten berichtet

Besonders die Kopfsteinpflaster und Sprinteretappen hatten es für den einstigen Rad-Superstar in sich, wie er bei Bild berichtet. (Die Gesamtwertung der Tour de France)

Jan Ullrich spricht über Angst bei der Tour de France

Er sei „damals extrem erleichtert“ gewesen, „als die Bergetappen anstanden. Denn bis dahin gibt es bis heute härteste Positionskämpfe der Teams, die permanente Angst um Stürze mit der Sorge, hierdurch Zeit oder sogar die ganze Tour zu verlieren“, schrieb Ullrich: „Damals hat mich das fast aufgefressen.“

Mit den größeren Zeitabständen sei es in den Bergen dann ruhiger zugegangen.

Ullrich, der nach seiner Karriere immer wieder durch Alkohol-und Drogen-Eskapaden auffiel, zeigte sich auch emotional angesichts der ihn erreichenden persönlichen Nachrichten vieler Fans.

Darunter seien auch einige gewesen, die von vergleichbar schweren Lebensphasen erzählt haben. „Das hat mich sehr berührt“, gab Ullrich zu und bezog sich dabei auf die „vielen Parallelen“ zu seiner Geschichte.

Der ehemalige Radrennfahrer wusste die netten Worte zu schätzen: „Euer motivierender Zuspruch und Eure klaren und positiven Sichtweisen haben mich fast umgehauen“, führte Ullrich weiter aus.

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