Uli Hoeneß mit Neymar-Spitze: "Find ich gar nicht so gut"

Hoeneß glaubt nicht, dass die TV-Verträge der Premier League dauerhaft derart hoch bleiben und hat deshalb keine Angst vor einer EPL-Dominanz.

Wie kann sich der FC Bayern München international behaupten, wenn die Top-Klubs der Premier League und auch Vereine wie Paris Saint-Germain enorm viel Geld zur Verfügung haben, um sich ihre Mannschaften zusammenzustellen? Diese Frage stellen sich nicht nur die Verantwortlichen des Rekordmeisters, diese Frage bekam Bayern-Präsident Uli Hoeneß auch bei einem Fanclub-Treffen von einem Anhänger vorgesetzt.

"Kein Mensch ist bei Bayern der Meinung, dass wir, wenn wir ein Nachwuchsleistungszentrum haben, eine Antwort auf Transfer von 200, 300 oder 400 Millionen Euro haben", machte Hoeneß klar und konnte sich dann eine Spitze in Richtung PSG, das im Sommer Neymar mit einer Ablösesumme in Höhe von 222 Millionen Euro, die an den FC Barcelona überwiesen wurde, zum teuersten Spieler der Welt gemacht hatte, nicht verkneifen: "Da wir uns außer Stande sehen einen Neymar, den ich übrigens gar nicht so gut finde, für 222 Millionen oder einen Mbappe, den ich richtig gut finde, für 180 zu kaufen, müssen wir uns eine Mischung vorstellen", sagte Hoeneß, um dann sein Konzept zu skizzieren: "Wir werden sicherlich auf den Positionen, auf denen wir Bedarf sehen, auch mal einen größeren Transfer machen. Aber gleichzeitig werden wir dieses Nachwuchsleistungszentrum forcieren", sagte er.