Ukraine-Krieg: Päpstlicher Appell für neue Verhandlungen

ROM (dpa-AFX) - Papst Franziskus hat zum Pfingstfest ein Ende der Gewalt in der Ukraine gefordert. "Während die Wut der Zerstörung und des Sterbens grassiert und die Gegensätze aufflammen und eine immer gefährlichere Eskalation für alle nähren, erneuere ich meinen Appell an die Verantwortlichen der Nationen: Bitte, stürzt die Menschheit nicht ins Unglück", sagte das 85 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag nach dem Mittagsgebet Regina Coeli vor zahlreichen Gläubigen in Rom. Der Papst forderte, konkrete Verhandlungen für einen Waffenstillstand und eine nachhaltige Lösung aufzunehmen. "Man erhöre den verzweifelten Schrei der Menschen, die leiden", sagte der Argentinier und verlangte, die Zerstörung von Städten und Dörfern zu stoppen.

Auf die Kriegspartei Russland ging der Heilige Vater nicht ein, nannte sie auch wie schon zuvor nicht beim Namen. Der Vatikan versucht seit dem Ausbruch des Krieges am 24. Februar, sich als Vermittler einzubringen. Papst Franziskus ist zudem nach eigenen Worten bereit, in die Ukraine zu reisen - wenn dafür der richtige Moment da ist.

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