UEFA zögert mit Bewertung des Neymar-Transfers

SID
UEFA zögert mit Bewertung des Neymar-Transfers

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) zögert mit einer Bewertung des sich anbahnenden Mega-Transfers von Superstar Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain und sieht vorerst keinen Bruch seines Finanzkontrollsystems Financial Fair Play (FFP). Man werde sich die "Details dieses Transfers ansehen" um sicherzustellen, dass sich PSG regelkonform verhalte, teilte die UEFA auf Anfrage mit.
Alle Klubs in Europa müssten sich an die Regeln des Financial Fair Plays halten. Der Neymar-Transfer werde über mehrere Jahre Auswirkungen auf die PSG-Finanzen haben, allerdings könne vorab kein Urteil gefällt werden, da Paris mehrere Spieler für einen "signifikante" Summe veräußern könne.
Neymar soll für die festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro an die Seine wechseln. Angeblich winkt dem Brasilianer ein Fünfjahresvertrag sowie ein Jahresgehalt von 30 Millionen Euro netto.
Das Financial Fair Play soll dem finanziellen Ungleichgewicht entgegenwirken und die Klubs zu einem verantwortlicheren Wirtschaften ermahnen. Die Regeln sehen vor, dass ein Verein einen maximalen Verlust von 30 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren verzeichnen darf.