UEFA-Studie: Bundesliga-Klubs wirtschaften mit Vernunft

UEFA-Studie: Bundesliga-Klubs wirtschaften mit Vernunft

Die Klubs der Fußball-Bundesliga wirtschaften im europäischen Vergleich mit der mit Abstand größten Vernunft. Das geht aus dem aktuellen Vergleichsbericht des Europa-Verbandes UEFA hervor. Demnach lag der Nettoverschuldungsgrad der Eliteklasse im Finanzjahr 2016 bei nur vier Prozent - die belgische Pro League folgt mit bereits 19 Prozent auf Platz zwei. Durchschnittlich 5,5 Millionen Euro Schulden hatte jeder Bundesliga-Klub in diesem Zeitraum. 
Verglichen wurden von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) 700 Jahresabschlüsse. Den höchsten Nettoverschuldungsgrad der Top-5-Ligen wies Italien auf (63 Prozent), gefolgt von Frankreich (38), England (31) und Spanien (20). In der Premier League hatte jeder Klub im Durchschnitt 76,3 Millionen Euro Schulden.
Im Ranking der 30 einnahmenstärksten europäischen Vereine befanden sich sechs deutsche Vertreter, darunter Rekordmeister Bayern München (4.), Borussia Dortmund (11.) und der VfL Wolfsburg (13.). Die Bayern verzeichneten im Finanzjahr 2016 zudem das zweithöchste europäische Ertragswachstum (118 Millionen Euro).
Der BVB lockte in der Saison 2016/17 europaweit im Durchschnitt am meisten Fans ins Stadion (79.653), zudem weist Dortmund mit 1.354.101 Fans die dritthöchste Gesamtzuschauerzahl auf. Bayern München registrierte die vierthöchste durchschnittliche Zuschauerzahl (75.000) und die fünfthöchste Gesamtzuschauerzahl (1.275.000).