Bierflaschen-Wirbel! UEFA reagiert auf muslimische Spieler

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Bierflaschen-Wirbel! UEFA reagiert auf muslimische Spieler
Bierflaschen-Wirbel! UEFA reagiert auf muslimische Spieler

Die geben sich weltoffen und tolerant:

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) stellt muslimischen Spielern bei der EM ab sofort frei, ob bei ihren Pressekonferenzen Bierflaschen mit auf dem Podium stehen.

"Wir fragen muslimische Spieler, ob sie damit einverstanden sind, (Flaschen) zu haben oder nicht", sagte ein UEFA-Sprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP. Biersponsor Heineken habe der neuen Regelung bereits zugestimmt.

Auslöser für die Anpassung war das Verhalten von Frankreichs Paul Pogba nach dem 1:0-Erfolg gegen Deutschland im ersten Gruppenspiel.

Der muslimische Mittelfeldspieler hatte die obligatorisch auf dem Podium platzierte Flasche mit alkoholfreiem Bier eigenmächtig unter dem Tisch verstaut und damit aus dem Blickfeld der Kameras entfernt.

Anders hatte sich das Thema Flaschen während der EM-Pressekonferenzen bei Cristiano Ronaldo um den von ihm ausgelösten "Cola-Gate" verhalten.

Portugals als Gesundheits- und Ernährungsfanatiker bekannte Superstar hatte vor dem EM-Auftakt Cola-Flaschen vom Podium entfernt und dem Getränkeriesen dadurch einen Wertverlust in Milliardenhöhe beschert.

Nachdem der Aktienkurs des Unternehmens durch Ronaldos Aktion um 1,6 Prozent einbrach, sank der Marktwert des EM-Sponsors um vier Milliarden US-Dollar auf 238 Milliarden.

Daraufhin reagierte die UEFA mit einer unmissverständlichen Mahnung hinsichtlich der Bedeutung von Sponsoren.

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"Wir haben mit den Mannschaften gesprochen. Die Einnahmen sind wichtig für das Turnier und den europäischen Fußball. Daran haben wir erinnert", so EM-Turnierdirektor Martin Kallen. (Ergebnisse und Spielplan der EM)

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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