UEFA beschließt Wettberwerbs-Reformen

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat neue Reformen bei den Wettbewerben der Männer-Nationalmannschaften nach der Europameisterschaft 2024 auf den Weg gebracht. Dies betrifft die Nations League und die EM-Qualifikation, teilte das UEFA-Exekutivkomitee am Mittwoch in Nyon mit.

In der Nations League gibt es zwei größere Anpassungen. Die K.o.-Phase wird um Viertelfinal-Paarungen erweitert. Dabei ermitteln die Gruppenersten und Gruppenzweiten der Liga A die Teilnehmer des Final Four. Zum anderen gibt es Relegationsspiele zwischen den einzelnen Ligen. So sind nach der Gruppenphase beispielsweise die vier Gruppendritten der Liga A gegen die vier Gruppenzweiten der Liga B gefordert. Die Viertelfinalpaarungen und die Relegationsspiele werden im März ausgetragen, das Final Four findet im Juni statt.

Änderungen gibt es auch bei der EM-Qualifikation, die Gruppengröße wird verringert. Künftig gibt es sechs Vierer- und sechs Fünfergruppen. So soll laut UEFA eine "Ausgewogenheit des Wettbewerbs" geschaffen, das "sportliche Ungleichgewicht" minimiert und der "unvorhersehbare Ausgang" der Partien erhöht werden. Die Zahl der Topspiele soll zudem erhöht werden.

Die Zahl der EM-Endrundenteilnehmer bleibt unverändert. Diese liegt weiter bei 24 Nationen.