UEFA-Ausschüttung: Bayern ist Deutschlands Einnahmen-König

Der FC Bayern ist weiter das Maß aller Dinge in der Bundesliga

Der FC Bayern bleibt in Deutschland auch finanziell das Maß aller Dinge: Der deutsche Rekordmeister hat in der vergangenen Europacup-Saison 54,762 Millionen Euro an UEFA-Prämien und Geldern aus dem so genannten Marktpool eingenommen.

Insgesamt schüttete die UEFA 2016/17 in der Champions und Europa League 1,819 Milliarden Euro an die Klubs aus.

Die Bayern, die im Viertelfinale der betreffenden Saison an Real Madrid gescheitert waren, lagen mit ihren Einnahmen aus der Königsklasse in der nationalen Rangliste vor Borussia Dortmund (52,825 Millionen), Bayer Leverkusen (38,593) und Borussia Mönchengladbach (29,602).

Schalke 04 kam in der Europa League auf 17,735 Millionen Euro, Mainz 05 auf 10,698 Millionen.

Juve bei Einnahmen vor Real

An Juventus Turin reichten aber selbst die Bayern nicht annähernd heran.

Die Alte Dame, die das Finale in der Champions League gegen Real Madrid verlor, spielte 110,434 Millionen Euro ein. Dies liegt am höheren Marktpool in Italien, der sich auf insgesamt knapp 100 Millionen Euro beläuft und den sich zudem mit Juve und Neapel nur zwei Klubs teilen mussten. 

Im Vergleich dazu standen den vier deutschen Champions-League-Startern aus dem Marktpool, der hauptsächlich den Wert des nationalen TV-Marktes berücksichtigt, nur rund 66 Millionen zur Verfügung.

Auch Leicester City als Meister von 2016 profitierte vom hohen englischen Marktpool (138,214 Millionen). Leicester kam auf 81,681 Millionen Euro und lag damit sogar noch vor Champions-League-Sieger Real (81,051).

Europa-League-Gewinner Manchester United nahm 44,503 Millionen Euro ein. Dahinter klafft in Europas zweithöchstem Wettbewerb allerdings ein riesiges Loch.

Viertelfinalist Schalke 04 folgt auf Rang zwei mit einem Abstand von nahezu fast 27 Millionen Euro zu ManUnited.