Überwachungsvideo überführt Mittagsdieb: Kollegen sind erschüttert

Ob Teebeutel oder Kaffeemilch: In der Büroküche lassen Kollegen gerne mal etwas mitgehen. Doch wenn es gleich an das komplette Mittagessen geht, hört der Spaß auf. Ein Mann wollte genau wissen, wer seinen Lunch geklaut hatte, und fragte nach dem entsprechenden Überwachungsvideo. Einer seiner Kollegen, der von der Sache Wind bekommen hatte, ließ via Twitter gleich die gesamte Öffentlichkeit an der Spurensuche teilhaben.

Das Mittagessen der Kollegen sollte eigentlich tabu sein. (Bild-Copyright: imaGostudio/Shotshop/ddp Images)

Zak Toscani berichtete haarklein von jeder neuen Entwicklung im Fall des geklauten Mittagessens seines Kollegen. Es handelte sich übrigens um Bratreis mit Shrimps.


“Einem Kollegen wurde das Essen gestohlen und ihm wurde erlaubt, das Überwachungsvideo anzusehen. So aufgeregt war ich noch nie bei der Arbeit.”

Dem ersten Tweet folgten weitere. Als der betroffene Kollege das Überwachungsvideo gesehen hatte, teilte Toscani auf Twitter mit:


“Heilige Sch***. Er ist zurück. Er hat das Tape gesehen. Er weiß, wer es getan hat.”

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Dieb ausgerechnet um die Kollegin, die direkt neben Zak Toscani sitzt und die an diesem Tag früher gegangen war. Warum sie das Essen genommen hatte, war unklar. Wie auf der Aufnahme zu sehen war, hatte sie es nämlich nicht verspeist, sondern in den Müll geworfen.

Als die beschuldigte Kollegin nach dem Vorfall wieder ins Büro kam, hatte die Personalabteilung bereits eine Mail mit der Bitte verschickt, das Essen der Kollegen in Ruhe zu lassen. Und wie reagierte die überführte Übeltäterin darauf?


“Nachdem sie die Mail gelesen hatte, sagte sie laut: ‚Woah, jemand hat das Mittagessen eines Kollegen geklaut? Wer macht denn sowas?‘ !!! Ich glaube, ich muss den Raum verlassen.”

Das Verhalten seiner Kollegin erschütterte Zak Toscani zutiefst. Nach weiteren Tweets resümierte er auf Twitter:


“Ich wünschte, ich könnte es auflösen, aber es scheint so, dass wir nie erfahren werden, warum sie es getan hat. Vielleicht weiß sie nicht, dass sie es getan hat. Ich bin nun also gezwungen, 40 Stunden die Woche an der Seite einer kaltblütigen Person zu arbeiten.”