U21-Europameisterschaft: Diese Jungs machen Hertha stolz

So feiern die U21-Europameister

Krakau.  Mitchell Weiser ist kein Mann großer Worte. Muss er auch nicht sein. Der Fußball-Profi von Hertha BSC lässt Flanken, Pässe oder Tore für sich sprechen. Dass er einmal deutsche Fußballgeschichte schreiben würde, hatte er aber sicher nicht erwartet. Nun war er plötzlich der Siegtorschütze im Finale der U21-Europameisterschaft gegen Spanien. Eine Flanke von Jeremy Toljan hatte der nur 1,76 Meter große Weiser per Kopf verlängert. Wie eine Bogenlampe senkte sich der Ball über Keeper Kepa Arrizabalaga hinweg ins Netz. "Ich weiß nicht, wie es geklappt hat, geübt hatte ich das nie", sagte Weiser. Aus Berlin twitterte fröhlich Hertha-Manager Michael Preetz, in Anspielung auf das einstige "Kopfball-Ungeheuer" Horst Hrubesch: "Horst Weiser! Was für ein Tooor!"

Der Treffer verblüffte gleich doppelt. Er machte nicht nur Weiser zum Helden des Spiels. Es machte auch die Sensation des Turniers perfekt. Dass der Favorit Spanien mit seinen Stars Saul Niguez (Atletico Madrid), Marco Asensio (Real Madrid) und Gerard Deulofeu (AC Milan) dieses Spiel verlieren könnte, hatte im spanischen Lager niemand geglaubt. Sie hatten ihren Gegner völlig unterschätzt. Die Deutschen dominierten vor allem in der ersten Hälfte.

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"Unglaublich" fand Weiser, was im Stadion von Krakau geschah. Erst die Verletzung seines neuen Klubkollegen und zweifachen Turniertorschützen Davie Selke brachte ihn durch eine Personalrochade zurück ins Team, Maximilian Philipp ersetzte Selke, Weiser vertrat ...

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