Aus U-Haft entlassen: Aktivist Peter Steudtner nach Berlin zurückgekehrt

Peter Steudtner nach seiner Freilassung in Istanbul

Der in der Türkei aus der Untersuchungshaft entlassene Berliner Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner ist am Donnerstagabend nach Berlin zurückgekehrt. Augenzeugen berichteten der Berliner Morgenpost, dass Steudtner an Bord einer Turkish-Airlines-Maschine aus Istanbul gewesen sei.

Nach der Landung gegen 21.15 Uhr am Flughafen Tegel hätten alle Passagiere noch eine Viertelstunde in der Kabine warten müssen, erst dann durften sie die Maschine verlassen. Steudtner sei dann als letzter ausgestiegen. Über einen Seitenausgang verließ er danach das Flughafengebäude, Zollbeamte übernahmen sein Gepäck, berichteten die Zeugen. Steudtners Familie hatte um die strikte Wahrung seiner Privatsphäre gebeten. Das Auswärtige Amt äußerte sich auf Anfrage der Berliner Morgenpost am Abend nicht zu seiner Rückkehr.

Steudtner wollte nach Angaben von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) ohne "Teilnahme von Politik und Öffentlichkeit" in der Hauptstadt ankommen. Auf Wunsch der Familie solle der 45-Jährige im privaten Rahmen wieder deutschen Boden betreten, teilte Müller zuvor mit. "Wir alle haben Anteil an seinem Schicksal genommen und tun das auch weiterhin." Ich hoffe auf "angemessene Rücksichtnahme" derjenigen, die sich genauso freuen wie wir", sagte Müller.

Einem Bericht des RBB zufolge sollte Steudtner angeblich bereits am Nachmittag am Flughafen Berlin-Tegel gelandet sein. Der Sender hatte sich auf eine Aussage der früheren Familienministerin Rita Süssmuth bezogen. Dafür gab es ...

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