«Two Point Hospital» macht zum Krankenhaus-Manager

Musiktherapie für den Clown? Auch solche absurden Fälle begegnen Spielern im «Two Point Hospital».

Ein ganzes Krankenhaus aus dem Boden stampfen und dabei sowohl das Wohl der Patienten als auch die Zufriedenheit des Personals im Auge behalten? Geht nicht? Geht doch - und ist echt hart.

Berlin (dpa/tmn) - Sauberer OP, zufriedene Pfleger, lachende Patienten - und alle überleben. So stellt man sich das optimale Krankenhaus vor, und das wäre auch im Aufbauspiel «Two Point Hospital» optimal. Allerdings bringt das Spiel eine gehörige Portion schwarzen Humor mit.

«Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!» Wer diesen Satz schon immer mal sagen wollte, wird um das schräge Aufbauspiel «Two Point Hospital» nicht herumkommen. Die Aufgabe der Spieler ist es, eine kleine aber effektive Klinik aufzubauen, ohne dabei eine wirtschaftliche Bruchlandung hinzulegen oder gar Patienten Schaden nehmen zu lassen.

Personal muss angeheuert, Diagnose- und Behandlungsräume aufgebaut und neue Behandlungsmethoden müssen entwickelt werden. Das Spiel ist jedoch keine trockene Wirtschaftssimulation, sondern eine sehr witzige Angelegenheit. Wie behandelt man zum Beispiel eine Mumie? Es gilt, selbst die widerspenstigen Patienten mit teils sehr schrägen Methoden zu behandeln. «Doctor House» lässt grüßen.

Damit ihre Klinik auch auf dem neuesten Stand der Technik bleibt, müssen die Räumlichkeiten des Krankenhauses immer in Schuss gehalten werden. Ansonsten kommt es etwa zu Bränden und anderen Katastrophen. Und welcher Patient sucht schon in einer Bruchbude nach Heilung?

«Two Point Hospital» gibt es für Nintendo Switch, Playstation 4 und Xbox One ohne Altersbeschränkung ab rund 35 Euro.