Nach Twitter-Umfrage: Elon Musk möchte Tesla-Aktien verkaufen

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Verkauft er wirklich einen Teil seiner Tesla-Anteile? Elon Musk möchte sich an das Voting seiner Twitter-Follower halten. (Bild: Patrick Pleul - Pool / Getty Images)
Verkauft er wirklich einen Teil seiner Tesla-Anteile? Elon Musk möchte sich an das Voting seiner Twitter-Follower halten. (Bild: Patrick Pleul - Pool / Getty Images)

Twitter hat entschieden, Elon Musk möchte sich an das Abstimmungsergebnis halten: Um Steuern zu zahlen, will der Tesla-Chef zehn Prozent seiner Anteile an der Firma veräußern. Dies hatte direkten Einfluss auf den Wert der Anteile an der Frankfurter Börse.

Manche würden Multi-Millionär Elon Musk als reichsten Menschen der Welt bezeichnen. Theoretisch ist er das auch, sein Vermögen wird auf 338 Milliarden US-Dollar geschätzt. Allerdings investierte Musk den Großteil seines Vermögens in Aktien. Der Tesla-Gründer und Chef hält mit 21 Prozent der Aktien beim Elektroauto-Hersteller den Löwenanteil. Immer wieder werden kritische Stimmen laut, Musk könnte mit all dem Geld so viel Gutes tun, dabei muss er nicht einmal Steuern zahlen. Selbige werden erst beim Verkauf von Aktien fällig. Das nahm der schillernde US-Unternehmer zum Anlass, eine medienwirksame Twitter-Aktion zu starten.

Musik ließ darüber abstimmen, ob er zehn Prozent seiner Tesla-Anteile verkaufen solle. Mit über 20 Milliarden US-Dollar Wert wären damit auch mehr als passable Steuereinnahmen möglich. Die Entscheidung der Follower fiel klar aus: Innerhalb von 24 Stunden stimmten 57,9 Prozent mit "Ja", insgesamt 3,5 Millionen Menschen nahmen teil. Der 50-Jährige möchte sich an das Votum halten. Wann er das Aktienpaket abstoßen wird, ist allerdings noch unklar.

Kursverfall nach Ankündigung

Doch die Anteile, die Musk nun verkaufen will, haben am Montagmorgen nach der Ankündigung deutlich an Wert verloren: Die in Deutschland notierten Papiere an der Frankfurter Börse büßten sieben Prozent ein.

Am Samstag teilte Elon Musk via Twitter mit, Anteilsverkäufe seien für ihn die einzie Option, um Steuern zu zahlen. Schließlich bekomme er kein Gehalt und keine Bonuszahlungen. Bereits im September sprach er bei einem Konferenzauftritt von Aktienverkäufen.

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