Tweet gegen Minijobber: CDU-Generalsekretär Tauber sei arrogant und realitätsfern

CDU-Generalsekretär Tauber erntet Kritik für seinen Tweet.

Der Kurznachrichtendienst Twitter und sein Zwang, sich auf maximal 140 Zeichen zu äußern, führt per se zur maximalen Zuspitzung der Argumente. Zwar ist ein Generalsekretär ja genau dafür zuständig – am Montagabend ging es für  CDU-General Peter Tauber dennoch schief.

In einer Diskussion über das Wahlprogramm der Union verstieg er sich zu der Aussage: „Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“ Seither hagelt es heftige Kritik durch unzählige Nutzer und die politische Konkurrenz.

Der Vorfall ist für die Union besonders pikant, da sie erst am Mittag desselben Tages stolz ihr Wahlprogramm vorstellte:  „Wohlstand und Sicherheit“ verspricht sie – dank Tauber fragen sich nun viele, für wen eigentlich genau. Der General hatte bei Twitter auf einen Kommentar der Zeitung Die Welt verwiesen, Titel:  „Vollbeschäftigung ist besser als Gerechtigkeit“. Der Autor lobt, dass CDU und CSU bis 2025 Vollbeschäftigung wollen – also die Senkung der Arbeitslosenquote von heute 5,5 auf drei Prozent. Das sei letztlich sozialer als die Hoffnung auf Umverteilung, die die SPD mit ihrer „Gerechtigkeit“ wecke.

Viel Kritik an Taubers Aussage

Ein Twitter-Nutzer wollte wohl betonen, dass es noch nicht sozial ist, nur mehr schlecht bezahlte Jobs  zu schaffen – und fragte Tauber provokant: „Heißt das jetzt 3 Minijobs für mich?“ Taubers Antwort, etwas „ordentliches“ zu lernen, ist seither Grund zum Ärger vieler Nutzer und Steilvorlage für Politiker von SPD, Grünen und Linken. „Die pöbelnde Arroganz von Peter Tauber zeigt:...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung