TV-Journalistin Wellmer reagiert auf Kritik

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TV-Journalistin Wellmer reagiert auf Kritik
TV-Journalistin Wellmer reagiert auf Kritik

Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft gab es nicht nur an den Spielern und dem Bundestrainer Kritik, sondern auch an Jessy Wellmer und Bastian Schweinsteiger.

Die beiden hatten für die ARD nach der Partie ein Interview mit Joachim Löw geführt, das bei einigen Fußball-Fans und Experten nicht gut angekommen war. Zu unkritisch, zu unvorbereitet sei man mit Löw umgegangen.

Wellmer wies diese Sichtweise nun zurück: "Für manche Zeitungs- oder Online-Kollegen ist es bei großen Sportereignissen natürlich sehr verlockend, saftige Fernsehkritiken zu schreiben. Das kann ich verstehen. Denn über den Sport haben wir Fernsehleute ja schon live berichtet...", sagte sie im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur angesprochen auf die Kritik.

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Jessy Wellmer verteidigt Bastian Schweinsteiger

Missbilligende Stimmen über TV-Experte Schweinsteiger teilt die 41-Jährige genauso wenig. "Das Schöne an unserem Angebot ist ja, dass wir wirklich ein sehr breites Angebot machen. Wer mit Stefan Kuntz vielleicht nicht einer Meinung ist, findet vielleicht Almuth Schult ganz toll. Es ist gut und anregend, sich mit verschiedenen Positionen auseinandersetzen zu können", sagte Wellmer über die verschiedenen ARD-Experten.

Die Fachleute seien dabei, "weil sie wirklich sehr gut Bescheid wissen über ihren Sport. Und für den Zuschauer ist es schön, Leuten beim angeregten Gespräch über das Turnier und die Spiele zuzuhören. Man kann im Dialog die Ereignisse viel besser von allen Seiten betrachten, weil jeder einzelne eine eigene Sicht hat", erklärte Wellmer.

Vor allem Schweinsteiger lobte sie auch explizit. "Bastian kennt wirklich Gott und die Welt. Und er ist spiel-analytisch total versiert. Er hat ein Auge für das Spiel und zeigt uns die taktischen Tricks."

Auch ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky hatte Wellmer und den 121-maligen Nationalspieler bereits verteidigt: "Jessy Wellmer und Bastian Schweinsteiger ist es gelungen, respektvoll mit Joachim Löw umzugehen, ohne unkritisch mit der Situation umzugehen. Das Interview war ja sehr herausfordernd für alle Beteiligten, da dies das Ende der Ära Löw bedeutete und dies auch dem Bundestrainer spürbar nahe ging."

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