Turkish Airlines: Laptop-Verbot auf Flügen in die USA aufgehoben

Laptop-Verbot gekippt

Passagiere von Turkish Airlines und Emirates dürfen auf Flügen in die USA künftig wieder Laptops und andere elektronische Geräte im Handgepäck mitnehmen. "Liebe Passagiere, willkommen an Bord unserer US-Flüge. Bitte schnallen Sie sich an und genießen Sie ihre eigenen elektronischen Geräte", schrieb Turkish Airlines am Dienstagabend auf dem Onlinedienst Twitter. Auch Emirates teilte mit, dass auf ihren Flügen von Dubai in die USA wieder Laptops erlaubt seien.

Das Verbot für die türkische Fluglinie wurde aufgehoben, nachdem neue Röntgen- und Ultraschallgeräte am Istanbuler Atatürk-Flughafen aufgestellt wurden. Es ist der einzige Flughafen in der Türkei mit Direktflügen in die USA. Auch bei Emirates wurde das Verbot aufgehoben, nachdem neue Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden, die den Ansprüchen der US-Behörden entsprechen.

Die US-Regierung hatte im März Passagieren untersagt, auf Direktflügen von zehn Flughäfen in der Türkei, dem Mittleren Osten und Nordafrika Tablets und Laptops im Handgepäck mitzuführen. Zur Begründung hieß es, dass es Hinweise auf Pläne der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gebe, Sprengstoff in elektronischen Geräten zu verstecken.

Washington hob bereits am Sonntag das Verbot für Passagiere auf, die mit Etihad Airways von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten reisen. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Dogan will auch Großbritannien, das ein ähnliches Verbot für die Türkei und fünf arabische Länder erlassen hatte, am Donnerstag in Flügen von Turkish Airlines wieder Laptops und ähnliche Geräte erlauben.