Tuchel angeblich einig mit PSG - aber nur zweite Wahl?

Thomas Tuchels Weg führt offenbar zu Paris Saint-Germain

Der Weg von Thomas Tuchel führt offenbar zu Paris Saint-Germain. 

Wie der Sportnachrichtensender ESPN unter Berufung auf unterschiedliche Quellen berichtet, haben sich Klub und Trainer auf ein Engagement zum Saisonende geeinigt.

In Deutschland wabert das Gerücht ebenfalls umher, nachdem zunächst auch der FC Arsenal als mögliches Ziel für Tuchel gehandelt worden war. Neu ist allerdings, dass es beim Scheich-Klub offenbar Zweifler an Tuchel gibt.

Laut ESPN hatte sich Präsident Nasser Al-Khelaifi ursprünglich einen international bekannteren Nachfolger für Unai Emery gewünscht.

Emir macht sich für Tuchel stark

Dem Bericht zufolge hat Al-Khelaifi persönlich versucht, Chelseas Antonio Conte von einem Wechsel zu überzeugen. Offenbar vergebens.


Sportdirektor Antero Henrique war dem Vernehmen nach hinter seinen Landsmännern Leonardo Jardim (AS Monaco) und Paulo Fonseca (Schachtjor Donezk) her. Allesamt Namen, die in der Gunst der Bosse offenbar höher standen als Tuchel.

Doch schließlich soll sich der Emir Katars persönlich, Hamad Al Thani, in die Trainersuche eingeschaltet haben. Wie ESPN berichtet, hat sich der Mehrheitseigner von PSG für Tuchel stark gemacht. Ihm soll die taktische Spielweise des Trainers zu Dortmunder Zeiten imponiert haben.

Damit hat er - zumindest vorerst - offenbar auch die PSG-Bosse überzeugt, obwohl diese unbedingt einen Trainer hätten haben wollen, "der Erfolg in Europa nachweisen kann", heißt es bei ESPN: "Jetzt haben sie einen ausgesucht, der bislang keinen hatte."