TTC Berlin Eastside: Champions League ohne das ganz große Kribbeln

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Berlin. Das richtige Kribbeln wollte sich zunächst noch nicht einstellen. Champions League, die besten elf Tischtennis-Teams Europas sind versammelt im Park Inn Hotel von Linz, und die Frauen des deutschen Meisters TTC Eastside sogar an Position eins gesetzt: Aber „der große Kitzel“, sagt Eastside-Präsident Alexander Teichmann, der bei allen bisherigen vier Triumphen in der Königsklasse dabei war, „der kommt schwer auf“. Was weniger daran liegt, dass er diesmal daheim in Berlin geblieben ist. Sondern eher daran, dass die ganze Veranstaltung in Zeiten Coronas in einer sogenannten Blase stattfindet.

Allerdings nicht mit letzter Konsequenz. Den Regularien des europäischen Verbandes ETTU folgend, hätten alle eintreffenden Teilnehmerinnen nicht nur einen höchstens zwei Tage alten, negativen PCR-Test mitbringen müssen. Der nächste Test hätte auch direkt bei der Ankunft genommen werden sollen. Doch die Berlinerinnen, die individuell Dienstag mit dem Auto anreisten, hatten erst am Mittwoch alles hinter sich. Im Hotel konnte von einer isolierten Unterbringung in Einzelzimmern oder beim Essen auch nicht die Rede sein, es ging eher etwas kunterbunt zu, was zu Verunsicherung führte. Aber das hat sich gebessert. Und seit Donnerstag fliegen nun endlich die Tischtennisbälle.

TTC Eastside erwischte eine schwierige Gruppe

Die Auslosung bescherte Eastside eine Vierergruppe mit den Gegnern UCAM Cartagena (Spanien), CP Lyssois Lille (Frankreich) und GDCS Do Juncal (Portugal). Platz eins bedeutet den direkt...

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