„Der Tsunami steht noch bevor“ — Bitcoin-Experte trifft eine überraschende Vorhersage

Jonas Lotz
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Die Zukunft von Kryptowährungen ist umstritten. Während der US-Investor Howard Marks die virtuellen Währungen als „unbegründeten Wahn (oder sogar als Schneeballsystem)“ bezeichnet, sind andere Experten gegenteiliger Meinung.

Einer von ihnen ist Max Tertinegg, Geschäftsführer und Mitbegründer des Bitcoins-Dienstleister Coinfinity in Graz. Gegenüber der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ sagt er, dass in fünf bis zehn Jahren „eine Weltreservewährung auf Blockchain- bzw. Kryptowährungsbasis“ entstehen werde. 

Bitcoin wird wahrscheinlich die erste Weltkryptowährung

Als Weltreservewährungen werden Währungen bezeichnet, die von privaten und öffentlichen Haushalten zum Sparen benutzt werden. Zu den fünf Weltreservewährungen zählen aktuell der amerikanische Dollar, der Euro, das britische Pfund, der japanischen Yen sowie seit 2016 auch der chinesische Yuan. Tertinegg geht mit „einer mehr als 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon aus“, dass die erste virtuelle Weltreservewährung Bitcoin sein wird.

Allerdings könne es auch eine andere Kryptowährung sein. Von den hunderten Kryptowährungen, die heute existieren, kämen allerdings maximal zehn bis 15 in Frage, der Rest werde in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr existieren, so Tertinegg. Neben dem Bitcoin könnte ebenfalls die Kryptowährung Ethereum in Frage kommen. Nach der Spaltung von Bitcoin profitierte diese mit einem Anstieg um 9,15 Prozent am 1. August und ist heute über 220 Euro wert

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