Tsipras besucht Katastrophengebiet

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat östlich von Athen die von der Feuerkatastrophe heimgesuchten Gebiete besucht. Er sprach mit Überlebenden der verheerenden Brände und dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit.

Die Brände waren vor einer Woche in der Region Attika ausgebrochen und hatten sich durch die Trockenheit sowie böigen Wind rasend schnell ausgebreitet. Mindestens 91 Menschen kamen ums Leben. Tsipras' Regierung musste sich später von Teilen der Bevölkerung Kritik am Umgang mit der Katastrophe anhören.

Der Ministerpräsident betonte, er übernehme die vollständige Verantwortung für den Ablauf der Rettungseinsätze und kündigte eine Reihe von Änderungen an, darunter das Vorgehen gegen nicht genehmigte Bauten, die in Verdacht stehen, die Ausbreitung der Feuer begüngstigt zu haben.

euronews-Reporterin Fay Doulgeri kommentiert: „Alexis Tsipras hat eine Woche nach den tödlichen Bränden mit Argira Akti einen der Orte der Katastrophe besucht. Der Ministerpräsident sprach mit Militäreinheiten und Feuerwehrleuten, die hier im Einsatz waren, aber auch mit den Menschen, die helfen, die verbrannten Gebiete wieder aufzubauen.“