Trumps Treffen mit Kim Jong-un wird eine PR-Show – und hilft nur Nordkorea

Josh Groeneveld
Trump vs. Kim: Ein einseitiger Konflikt. 

Der eine ist ein autoritär auftretender Megalomane, der sein Militär atomar aufrüsten will und Zweifel an seinem Verstand provoziert – und der andere ist der Diktator Nordkoreas. 

Donald Trump und Kim Jong-un wollen sich treffen, vielleicht schon im Mai. Die Einladung hatte der nordkoreanische Herrscher ausgesprochen, und Trump hatte sie überraschend, ja fast überstürzt angenommen. 

Es wäre das erste Treffen zwischen einem US-Präsidenten und einem Machthaber Nordkoreas. Doch schon jetzt ist klar: Der Wirbel über die mögliche historische Zusammenkunft ist eine typische – und peinliche – PR-Show der Trump-Regierung. 

Trump und Nordkorea: Diplomatie als Egotrip

Das zeigen schon die widersprüchlichen Aussagen, die aus dem Trump-Lager über das Treffen mit Kim Jong-un gemacht wurden und noch immer gemacht werden. 

► Nur einen Tag vor der Verkündung des möglichen Treffens sagte so etwa US-Außenminister Rex Tillerson, die Vereinigten Staaten seien noch “sehr weit weg von direkten Verhandlungen” mit Nordkorea. 

► Einen Tag darauf verkündete das Weiße Haus, dass ein Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un auf jeden Fall stattfinden würde. Ein Mitarbeiter der US-Regierung sagte dem Magazin “Politico” dazu, Trump habe die Entscheidung spontan getroffen

► Auf Twitter behauptete der US-Präsident anschließend am Donnerstag, Kim Jong-un habe versprochen, sein Atomprogramm nicht nur zu stoppen, sondern sogar rückgängig zu machen. 

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