Trumps „phänomenale“ Steuerreform fällt wohl bescheidener aus

donald trump iowa rally


Die von US-Präsident Donald Trump versprochene Steuerentlastung für amerikanische Firmen fällt voraussichtlich kleiner aus als angekündigt. 

In US-Regierungskreisen hieß es am Montagabend, die Verhandlungsführer peilten nicht mehr eine Verringerung des Steuersatzes von 35 auf 15 Prozent an. Stattdessen versuchten sie, auf einen Wert am unteren Ende einer Spanne zwischen 20 und 25 Prozent zu kommen. Grund dafür sei die Einsicht, dass Trumps Republikaner im Kongress keine Reform unterstützen würden, die den Staatshaushalt aus dem Ruder laufen lassen würde. Die Reform werde defizitneutral sein, sagte der republikanische Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Repräsentantenhaus, Kevin Brady.

15 Prozent waren versprochen

Damit zeichnet sich in einem weiteren zentralen Politikfeld ab, dass Trump zentrale Wahlversprechen allenfalls teilweise einlösen kann. Weil seine Republikaner im Senat nicht mitziehen, stockt bereits die angekündigte Kehrtwende im Gesundheitswesen. Trump hatte eine „phänomenalen“ Steuerreform versprochen; noch Ende April hatte sein Finanzminister Steven Mnuchin das Ziel bekräftigt, die Belastung der Unternehmen auf 15 Prozent zu senken.

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