Trumps leichtsinnige Iran-Strategie könnte die Welt ins Chaos stürzen

Farhad Salmanian
US-Präsident Donald Trump spricht vor der Vollversammlung der UNO.

Bis Sonntag soll US-Präsident Donald Trump dem Kongress mitteilen, ob der Iran sich an dem Atom-Abkommen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland gehalten hat. Trump hat schon während seines Wahlkampfs dieses als „schlechten Deal“ bezeichnet und die Vereinbarungen im Gegensatz zu seinem Vorgänger Barack Obama mehrfach kritisiert. Laut Gesetz muss Trump alle 90 Tage eine Stellungnahme abgeben, ob der Iran seine Versprechen eingehalten hat.

Im September hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Kritik der USA am Atom-Deal dadurch beantwortet, dass das Nuklearprogramm des Landes weltweit „strengen Überwachungen“ unterliege.

Auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat unter anderem in einem Interview mit dem Sender CNN bestätigt, dass „das Abkommen funktioniert“. Sie hatte mit Blick auf die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen den USA und Nordkorea im Zusammenhang mit dem Pjöngjangs Atomprogramm und seinen Raketentests gesagt, dass für die internationale Gemeinschaft „diese eine Nuklearkrise schon ausreicht“.

Mehr Spannung im Nahen Osten möglich

Dennoch steht seit Wochen die Frage im Raum: Was passiert, wenn die USA aus dem Abkommen austreten. Der Austritt der USA aus dem Atom-Abkommen kann weitreichende Folgen unter anderem für den Nahen Osten haben.

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