Trumps Ex-Chefstratege: Steve Bannon nach Entlassung wieder bei „Breitbart News“

Das Internetportal gilt als Leitmedium der rechtsradikalen „Alt-Right“-Bewegung.

Nach wochenlangen Spekulationen hat Steve Bannon seinen Posten als Chefstratege im Weißen Haus aufgegeben - seine ultrarechten Ideen will er aber weiter offensiv propagieren. Kurz nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitag seine Trennung von Bannon hatte verkünden lassen, sagte dieser in einem Interview, er werde weiter gegen Trumps „Widersacher in den Krieg“ ziehen. Bannon kehrte an die Spitze des ultrarechten Internetportals „Breitbart News“ zurück.

Bannon und der Stabschef im Weißen Haus, Ex-General John Kelly, hätten sich darauf geeinigt, dass „heute Steves letzter Tag“ sei, teilte Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders in Washington mit. „Wir danken ihm für seine Dienste und wünschen ihm alles Gute.“

„Ziehe für Trump in den Krieg“

Nur wenige Stunden später stellte Bannon klar, dass er damit keineswegs von der Bildfläche verschwinde. „Wenn es da draußen Verwirrung geben sollte, lassen Sie mich das klar stellen: Ich verlasse das Weiße Haus und ziehe für Trump gegen seine Widersacher in den Krieg“, sagte der 63-Jährige der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies richte sich gegen Trumps Gegner „im Kapitol, in den Medien, in Amerikas Unternehmen“.

„Breitbart News“ teilte mit, dass Bannon noch am Freitag wieder die Führung des Internetportals übernommen habe. „Die populistisch-nationalistische Bewegung ist heute viel stärker...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung