Trump zum Anfassen: Besuch bei Flutopfern in Houston

US-Präsident Donald Trump und Gattin Melania haben in Houston Opfer des Wirbelsturms “Harvey” besucht. In einer Notunterkunft schüttelte Trump Hände, sprach Betroffenen Mut zu und half bei der Essensausgabe. Bereitwillig stellte er sich für Selfies zur Verfügung.

Er lobte auch die Arbeit der Einsatzkräfte, die Hilfsoperationen in Texas seien hervorragend und effizient gewesen:

“Die Zusammenarbeit mit dem Gouverneur, dem Bürgermeister und auch der Regierung war ausgezeichnet. Wir werden eine Menge Papiere unterschreiben, damit Geld hier rein fließt. 7,9 Milliarden Dollar. Wir haben unterschrieben, hoffentlich gehts jetzt schnell. “

Das Weiße Haus hatte am Freitag Gelder zur Katastrophenhilfe in Höhe von 7,85 Milliarden US-Dollar beim Kongress beantragt. Damit sollen die Opfer des Hurrikans möglichst zeitnah staatliche Unterstützung erhalten, denn viele von ihnen sind nicht gegen Hochwasser versichert. Schon mehr 440.000 Menschen haben einen Antrag auf Nothilfen gestellt.

Der Sturm “Harvey” wird die USA teuer zu stehen kommen: Ersten Schätzungen zufolge werden die benötigten Nothilfen weit höher ausfallen müssen als bei “Katrina”. Katrina hatte 2005 in Louisiana schwere Schäden in Höhe von mindestens 150 Milliarden Dollar verursacht.