Trump wirbt für „Made in America“ — und macht sich dabei unglaubwürdig

Annette Dönisch
Donald Trump

US-Präsident Donald Trump versprach am Montag erneut, mehr Jobs in den USA zu schaffen. Dafür rief er eine „Made in America“-Woche aus. Im Weißen Haus lies er sich amerikanische Produkte wie Feuerwehrautos, Baseballschläger und Cowboyhüte zeigen. Das Ziel: Die heimischen Produkte bewerben und die Nachfrage steigern. 

Denn seit Jahren importieren die USA mehr Waren als sie exportieren. Im Jahr 2016 betrug das Defizit 502 Milliarden Dollar. Trump versprach am Montag, er werde das ändern. Seine Politik „wird die Produktion wieder herstellen“.

Nach Ansicht des US-Präsident liegt die schlechte Handelsbilanz an unfairen Handelsbedingungen. „Wir werden nicht länger anderen Ländern erlauben, unsere Regeln zu brechen, Jobs zu stehlen und unseren Wohlstand zu mindern“, sagte Trump. Er spielte damit auf Deutschland an, das er in der Vergangenheit schon häufig für seinen Exportüberschuss kritisiert hatte. Die deutsche Regierung hält dagegen, dass es auf die Qualität der Produkte ankommt.

Auch Tochter Ivanka lässt im Ausland produzieren

Die Produktion in die USA zurückzuholen ist allerdings schwer umzusetzen. Arbeitskräfte sind im Ausland wie in China und Indien günstiger und  in den vergangenen Jahrzehnten wurden in den USA viele Fabriken abgebaut.

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