Trump trifft Kim in Singapur: Vorgespräche "substanziell und ins Detail gehend"

Ob Kim Jong Un Donald Trump s Tweets wohl liest? Einen Tag vor dem Gipfel mit dem Machthaber Nordkoreas zeigte der US-Präsident auf Twitter Zuckerbrot und Peitsche:

«Es ist großartig in Singapur zu sein. Vorfreude liegt in der Luft» - aber auch "das ist ein einmaliger Schuss "für den nordkoreanischen Führer Kim Jong un, und" Ich werde in der ersten Minute wissen, ob Kim es ernst meint".

Außenminister Mike Pompeo , auch Teil des hochkarätigen US-Teams in Singapur - neben dem Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton , Trumps Stabschef John Kelly und Politikberater Stephen Miller - erneuerte das Bekenntnis der USA zu einer vollständigen atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel.

"Die ganze Welt schaut zu", soll Kim gesagt haben.

Am Morgen waren die Delegationen von Nordkorea und den USA in

Singapur zu letzten Beratungen vor dem Gipfel zusammengetroffen - «substanziell und ins Detail gehend», so Pompeo. Bisher sah Nordkorea allerdings die angestrebte „völlige, überprüfbare und unumkehrbare Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel“ (Pompeo) offenbar eher als schrittweisen Prozess.

Die nordkoreanischen Medien hatten am Montag mit einem Tag Verspätung über die Ankunft Kims in Singapur berichtet und über die Bedeutung des Gipfels.

Zum Ausgleich für den Ausnahmezustand in einigen Vierteln des Stadtstaats wurden die Menschen in Singapur durch Bilder entschädigt, etwa von joggenden nordkoreanischen Bodyguards rund um Kims offizielles Auto.

Shawn Ho , Associate Research Fellow, S. Rajaratnam School of International Studies:

"Ein erstaunlicher Anblick, fast unglaublich, dass das wirklich passiert."

Max Hackl , Student:

"Dass der Oberste Anführer vorbeikommen würde, hatte ich nicht erwartet. Trump habe ich noch nicht gesehen, aber er und sein Geheimdienst könnten für noch viel mehr überwachung gut sein."

Trump könnte nach dem Handelseklat beim G 7 Gipfel in Kanada einen außenpolitischen Erfolg gut brauchen. Nordkorea will aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen Wohlstand zu schaffen. Dafür muss es die von den USA propagierten Wirtschaftssanktionen abschütteln.

su mit dpa