Trump stellt neuen High-Tech-Flugzeugträger in Dienst

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag einen neuen High-Tech-Flugzeugträger in Dienst gestellt. Bei der Zeremonie an Bord der "USS Gerald R. Ford" auf der Marinebasis von Norfolk im Bundesstaat Virginia lobte Trump überschwänglich die Stärke der USA und seiner Regierung

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag einen neuen High-Tech-Flugzeugträger in Dienst gestellt. Bei der Zeremonie an Bord der "USS Gerald R. Ford" auf der Marinebasis von Norfolk im Bundesstaat Virginia lobte Trump überschwänglich die Stärke der USA und seiner Regierung: "Amerikanischer Stahl und amerikanische Hände haben eine 100.000 Tonnen schwere Botschaft an die Welt konstruiert: Amerikas Macht ist allen überlegen, und mit jedem Tag unter meiner Regierung werden wir größer und besser und stärker", sagte er.

Die "USS Gerald R. Ford" ist nach dem 38. Präsidenten der Vereinigten Staaten benannt. Sie ist der Prototyp einer neuen Generation von US-Flugzeugträgern. Einsatzbereit wird sie erst 2020 sein, der erste tatsächliche Einsatz ist für 2022 vorgesehen.

Das atombetriebene Schiff ist 333 Meter lang und bietet Platz für 4460 Besatzungsmitglieder. Immer wieder wird es auch als "schwimmende Stadt" bezeichnet.

Die Entwicklung des neuen Flugzeugträgers hatte wegen der ausufernden Kosten für viel Kritik gesorgt, auch Trump hatte früher einmal das Budget für das Kriegsschiff in Frage gestellt. US-Senator John McCain, einer der schärfsten Kritiker, monierte neben der Kostenexplosion vor allem die Probleme mit der neuen Technik, mit der die Kampfjets schneller als bisher in den Himmel katapultiert werden sollen.

Am Ende beliefen sich die Baukosten des elften US-Flugzeugträgers auf 12,9 Milliarden Dollar. Ein zweites Schiff der neuen Klasse, die "John F. Kennedy", wird bereits gebaut, ein drittes mit dem Namen "Enterprise" ist ebenfalls bereits geplant.