Trump-Sprecherin fordert: TV-Moderatorin soll wegen Kritik am Präsidenten gefeuert werden

Trump-Sprecherin fordert: TV-Moderatorin soll wegen Kritik am Präsidenten gefeuert werden

ESPN-Reporterin Jemele Hill kritisierte Donald Trump auf Twitter scharf und muss nun um ihren Job fürchten. Sarah Huckabee Sanders, Sprecherin im Weißen Haus, fordert die Entlassung der 41-Jährigen.

Die Co-Gastgeberin von ESPN SportsCenter bezeichnete den US-Präsidenten in ihren Tweets als "Fanatiker" und "Rassisten", der sich mit anderen Rechtsextremisten umgäbe. Sie ist außerdem der Meinung, Trump sei ein unfähiger Präsident, den niemand ins Amt gewählt hätte, wenn er keine weiße Hautfarbe hätte.

Dies seien einige der unangemessensten Aussagen, die jemand treffen könne, empörte sich Sarah Huckabee Sanders auf der täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. "Sie sind sicherlich ein Grund, sie zu feuern", spricht die Trump-Sprecherin eine Empfehlung an das Sportnetzwerk aus.

ESPN selbst distanzierte sich auf Twitter vom Statement der Mitarbeiterin: "Die Kommentare von Jemele Hill über den Präsidenten stehen nicht für die Meinung des Senders." Man habe den Fall mit ihr besprochen und sie habe eingesehen, dass ihre Tweets unangemessen gewesen seien, heißt es weiter.

Ob Jemele Hill berufliche Konsequenzen fürchten muss, ist nicht bekannt. Der Sender feuerte in der Vergangenheit unter anderem Reporterin Britt McHenry, weil sie einen Mitarbeiter einer Abschleppfirma beleidigt hatte. Die ehemalige Kollegin meldete sich nun auch auf Twitter zu Wort: "Nie im Leben hätte man so etwas öffentlich über Obama sagen dürfen, ohne Probleme zu bekommen."