Trump und die Porno-Affäre: Wird der US-Präsident über den Skandal stürzen?

Leonhard Landes
Der Präsident und seine angebliche Affäre: Donald Trump und die Porno-Darstellerin Stormy Daniels.

Rund vier Wochen hat es gedauert, bis ein Vertrauter Donald Trump einer Lüge überführte. 

Anfang April hatte der US-Präsident beteuert, er habe nichts von dem Schweigegeld seines Anwalts für die Porno-Darstellerin Stormy Daniels – mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford – gewusst.

Daniels behauptet, 2006 eine Affäre mit Trump gehabt zu haben – und mit 130.000 US-Dollar kurz vor den Präsidentschaftswahlen ruhig gestellt worden zu sein.

Am Mittwochabend nun verrät Rudy Giuliani, Ex-Bürgermeister von New York und Neuling in Trumps Anwaltsteam: Trump habe seinem Anwalt Michael Cohen das Schweigegeld zurückerstattet.

Eine brisante Aussage. Trump versucht sie am Donnerstagmorgen mit einer Reihe von Tweets zu entschärfen – und ändert seine Version der Geschichte über das Schweigegeld.

Doch die Stormy-Affäre lässt ihn nicht los. Es geht um Sex, falsche Behauptungen und mögliche Rechtsverletzungen. Der Porno-Skandal von Trump, seine neusten Entwicklungen und seine Risiken für Trumps Präsidentschaft – auf den Punkt gebracht:

Was Stormy Daniels behauptet:

► Stormy Daniels behauptet, 2006 mit Donald Trump geschlafen zu haben. Also ein Jahr nach dessen Heirat mit Melania Trump und vier Monate nach der Geburt von Sohn Barron. Trump bestreitet das weiterhin.

► Kurz vor der US-Wahl im November 2016 hat Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen ihr ein Schweigegeld in Höhe von 130.000 US-Dollar gezahlt, um nicht mehr über die Affäre zu sprechen. Geld aus eigener Tasche, wie Cohen sagt.

► 2011 sprach Daniels mit dem Klatschmagazin “inTouch” über ihre Affäre mit Trump. Das ganze Interview wurde erst im Januar dieses Jahres veröffentlicht. 

In einem TV-Interview im März 2018 erzählte die Porno-Darstellerin, sie sei 2011 auf...

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