Von Trump kritisiert: US-Justizminister Sessions will im Amt bleiben

Trump möchte den US-Justizminister loswerden.

Seit langem schon brodelt es in seinem Inneren. Doch nun hat Donald Trump dem Frust über die zunehmend belastende Russland-Affäre freien Lauf gelassen. In einem weder mit seinen Anwälten, noch mit seinen PR-Beratern abgesprochenen Spontan-Interview mit der von ihm sonst als „Lügenpresse“ diffamierten „New York Times“ wütete der US-Präsident gegen seinen Justizminister sowie dessen Stellvertreter. Zusätzlich drohte er dem regierungsamtlichen Sonderermittler indirekt mit dem Rauswurf. Der  Zornesausbruch einen Tag nach dem Scheitern seiner Gesundheitsreform zeigt nach Einschätzung amerikanischer Beobachter, wie sehr Trumps Nerven blank liegen.

„Extrem unfair“ habe sich Justizminister Jeff Sessions ihm gegenüber verhalten, monierte der Präsident. Er bedauerte es, den strammen Konservativen nach dem Rausschmiss seiner Vorgängerin Sally Yates für den Posten des Justizministers nominiert zu haben. In Trumps Augen hat der politische Hardliner nämlich unnötige Schwäche gezeigt, als er im März wegen eigener Befangenheit die Aufsicht über die Russland-Ermittlungen der Bundespolizei FBI abgab. „Wie kann man einen Job annehmen, wenn man sich selbst für befangen erklärt?“, sagte Trump. Sessions hätte ihn vorher über seine Treffen mit dem russischen Botschafter informieren müssen:...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung