Trump: Kim Jong Un fängt an uns zu respektieren

US-Präsident Donald Trump hat seine aggressive Rhetorik gegenüber Nordkorea verteidigt. Machthaber Kim Jong Un beginne, "uns zu respektieren", sagte Trump vor Anhängern im Bundesstaat Arizona

US-Präsident Donald Trump hat seine aggressive Rhetorik gegenüber Nordkorea verteidigt. "Einige sagen, ich bin zu weit gegangen", sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) vor tausenden Anhängern in Phoenix im Bundesstaat Arizona. "Es war nicht stark genug", sagte Trump.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un aber beginne "uns zu respektieren", sagte der US-Präsident weiter. "Und vielleicht, eher nicht, aber vielleicht kann daraus etwas Positives werden."

US-Außenminister Rex Tillerson hatte kurz zuvor die "Zurückhaltung" Pjöngjangs in jüngster Zeit gewürdigt. Er sei froh zu sehen, dass Nordkorea "ein gewisses Maß an Zurückhaltung" geübt habe, welches es so zuletzt nicht gegeben habe, sagte Tillerson vor Journalisten in Washington. Er verwies darauf, dass Nordkorea seit der Verhängung neuer UN-Sanktionen keine Atom- oder Raketentests vorgenommen habe.

Im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hatte sich der Ton zwischen Washington und Pjöngjang zuvor deutlich verschärft. Trump drohte damit, Provokationen Kims mit "Feuer und Wut" zu beantworten. Pjöngjang legte daraufhin Pläne für einen Raketenangriff auf Ziele vor der Pazifikinsel Guam vor, auf der die USA einen Luftwaffenstützpunkt unterhalten. Zuletzt rückte das abgeschottete Land davon aber vorerst wieder ab.