Trump kündigt Freigabe fast aller Akten zu Kennedy-Mord an

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat die Freigabe fast aller Geheimakten über den Mord an Präsident John F. Kennedy angekündigt.

Ausgenommen seien lediglich solche, in denen Namen und Adressen noch lebender Personen erwähnt würden, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. Dies habe er nach intensiven Beratungen mit seinem Stabschef John Kelly, dem Geheimdienst CIA und anderen Behörden entschieden. Details wie den Zeitpunkt der Freigabe nannte Trump nicht.

Der US-Kongress hatte bereits im Jahr 1992 beschlossen, dass alle Akten zu den Ermittlungen bezüglich Kennedys Tod öffentlich gemacht werden sollen. Als Frist war damals der 26. Oktober 2017 gesetzt worden.

Kennedy war am 22. November 1963 im texanischen Dallas erschossen worden. Als Tatverdächtiger wurde Lee Harvey Oswald festgenommen, der zwei Tage später im Polizeigewahrsam von einem Nachtclubbesitzer erschossen wurde. Den Mord an Kennedy umgeben noch heute zahlreiche Verschwörungstheorien. So wird oft bezweifelt, dass Oswald - wie die Ermittlungen ergaben - tatsächlich ein Einzeltäter war.

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