Trump-Gegner wirft mit russischer Flagge nach dem US-Präsidenten

Bei einem Treffen zur Steuerreform am vergangenen Dienstag wurde Donald Trump lautstark von einem Populisten des Verrats beschuldigt und mit einer russischen Flagge beworfen.

Während der Ankunft von Donald Trump am Dienstag in Capitol Hill, Washington, wo sich der US-Präsident zusammen mit dem Mehrheitsführer des Senats Mitch McConnell zum Lunch mit Republikanern traf, sorgte ein Demonstrant laut für Unruhe. Grund des Treffens war eine geplante Steuerreform. Der Mann rief aus dem Pressebereich: „Warum redest du über Steuersenkungen, wenn du über Verrat reden solltest? Warum redet der Kongress über Steuersenkungen, wenn sie über Verrat reden sollten?“ Mit den Worten „Trump ist Verrat“ warf er eine russische Flagge in Richtung des Präsidenten.

Ein Protestler sorgte für Unruhe bei einem Treffen zur Steuerreform mit Trump und Mitch McConnell. (Bild: AP Photo)

Der Mann ist kein Unbekannter. Der 36-jährige Ryan Clayton gehört der Gruppe „Americans Take Action“ an. Diese bezeichnen sich auf ihrer Homepage als „Netzwerk von Populisten, die daran glauben, dass die amerikanische Regierung wieder uns, das Volk, vertreten sollte, dass die Wirtschaft für uns alle funktionieren sollte und dass das Internet frei und offen für nachfolgende Generationen bleiben sollte“. Clayton fiel bereits Anfang des Jahres durch eine ähnliche Protestaktion auf, als Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Kongressausschuss teilnahm.

Der Protestler Ryan Clayton bezichtigte Trump laut des Verrats und warf mit einer russischen Flagge nach dem Präsidenten. (Bild: AP Photo)

Während Clayton weiter „Trump ist Verrat“ rief, wurde er von Sicherheitskräften aus dem Gebäude gebracht. Unklar ist noch, wie er es überhaupt geschafft hat in den Pressebereich zu gelangen.