Trump ernennt Diplomaten John Bass zum neuen US-Botschafter in Afghanistan

US-Fahne

US-Präsident Donald Trump hat den Diplomaten John Bass zum neuen Botschafter in Afghanistan ernannt. Der 1964 geborene Karrierediplomat ist derzeit US-Botschafter in der Türkei, wie das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Dort ist er seit Oktober 2014 auf Posten, entsandt wurde er von Trumps Vorgänger Barack Obama.

In Kabul werde Bass "die größte Botschaft der Welt" mit einem Budget von mehreren Milliarden Dollar und 3000 Angestellten aus den USA, Afghanistan und Drittstaaten leiten, hieß es weiter.

Die USA haben in Afghanistan derzeit rund 8400 Soldaten stationiert, die zur Nato-Unterstützungsmission "Resolute Support" gehören. Weitere 5000 US-Soldaten könnten zur Verstärkung des Anti-Terror-Kampfes entsandt werden.

Den Großteil des vergangenen Jahrzehnts habe Bass damit verbracht, die Bemühungen der US-Regierung zu unterstützen, im Kampf gegen Terrorismus und Instabilität im Irak, Syrien und im Nahen Osten "Verbündete und Ressourcen zu mobilisieren", erklärte das Weiße Haus. Von 2009 bis 2012 war Bass US-Botschafter in Georgien. Bevor er in das State Department eintrat, war Bass Journalist.