Trump ist endlich klar geworden, dass viele Menschen ihn „hassen“ — jetzt hat er einen neuen Plan

Sonam Sheth
US-Präsident Donald Trump: Seine Unbeliebtheit stand ihm bisher politisch im Weg

US-Präsident Donald Trump verfolgt offenbar eine neue Regierungstaktik. Ein Berater Trumps erklärte gegenüber dem US-Nachrichtenportal „Axios“, dass Trump nach sieben Monaten im Weißen Haus endlich begriffen habe, dass ihn die Menschen „verdammt nochmal wirklich hassen“. 

Trumps jüngster Schritt, mit Nancy Pelosi, der Oppositionsführerin im Kongress, sowie Chuck Schumer, dem Chef der Demokraten im Senat, zusammenzuarbeiten, zeige, dass der US-Präsident hin zu einer anderen politischen Strategie schwenke, nämlich zur Überwindung von Parteigrenzen. Bisher befinden sich die Popularitätswerte Trumps bei einem Rekordtief. 

Trump stellt sich gegen führende Republikaner

In der vergangenen Woche hatte Trump gemeinsam mit den oppositionellen Demokraten ein Hilfspaket für die Opfer von Hurrikan Harvey beschlossen. Darüber hinaus war am vergangenen Donnerstag eine Anhebung der Schuldengrenze sowie eine kurzfristige Finanzierung der Regierung für die kommenden drei Monate mit großer Mehrheit durch den Senat gegangen. Damit stellte sich Trump gegen führende Politiker aus seiner eigenen Partei, die eine Anhebung der Schuldengrenze abgelehnt hatten. 

Paul Ryan, der Sprecher des Repräsentantenhauses, hatte die von den Demokraten vorgeschlagene dreimonatige Laufzeit zuvor als „lächerlich“ bezeichnet. 

Ein führendes Regierungsmitglied erklärte gegenüber „Axios“, dass Trumps gemeinsame Entscheidung mit den Demokraten daher komme, dass Trump lediglich etwas beschließen wollte, was gut ankomme. Der US-Präsident soll sich Berichten zufolge hinterher mit dem Lob geschmückt haben, das er nach der Entscheidung bei der MSNBC-Sendung „Morning Joe“ bekommen hat. 

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