Trump betont sein "sehr gutes" Verhältnis zu Putin

Inmitten der neuen Turbulenzen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump sein gutes Verhältnis zum russischen Staatschef Wladimir Putin hervorgestrichen. "Ich denke, wir kommen sehr, sehr gut miteinander klar", sagte Trump in einem Interview. Sein Treffen mit Putin in Hamburg sei "hervorragend" gewesen

Inmitten der neuen Turbulenzen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump sein gutes Verhältnis zum russischen Staatschef Wladimir Putin hervorgehoben. "Ich denke, wir kommen sehr, sehr gut miteinander klar", sagte Trump am Mittwoch in einem von dem konservativ-evangelikalen Fernsehmoderator Pat Robertson geführten Interview. Sein Treffen mit Putin am Rande des G20-Gipfels in Hamburg sei "hervorragend" gewesen.

Es gebe Leute, die sagten, dass er nicht mit Putin zurechtkommen solle. Doch mache es keinen Sinn, wenn die USA und Russland als zwei große Atommächte "nicht irgendeine Art von Beziehung haben", sagte Trump in dem Interview für den Sender Christian Broadcasting Network.

Das ursprünglich auf eine halbe Stunde angesetzte Treffen der beiden Präsidenten am Freitag hatte zwei Stunden und 15 Minuten gedauert. Dass es sich so lange hinzog, sei eine "gute Sache und nicht eine schlechte Sache" gewesen, sagte Trump. Als Erfolg des Treffens bezeichnete er erneut die vereinbarte Waffenruhe für den Süden Syriens.

Wegen der Affäre um dubiose Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams wird der Umgang des US-Präsidenten mit Putin von einem Großteil der US-Öffentlichkeit mit großem Misstrauen beobachtet.

Die Affäre erreichte nach der Rückkehr Trumps vom G20-Gipfel einen neuen Höhepunkt. Ans Licht kam, dass sein ältester Sohn während des Wahlkampfs eine russische Anwältin getroffen hatte - in der Erwartung, dass diese ihm belastendes Material aus den Händen des russischen Generalstaatsanwalts über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton übergeben würde.