Trump-Berater Bannon als Napoleon: Darüber lacht Twitter

Stephen Bannon ist eine der kontroversesten Figuren im Kabinett des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. (Bild: AP Photo)

Trumps Chefstratege Stephen Bannon sorgt derzeit für jede Menge Spott in den sozialen Medien. Schuld daran ist ein Porträt in Bannons Besitz, das ihn als Napoleon zeigen soll.

Das „New York Magazine“ veröffentlichte am Sonntag ein Porträt über den Präsidentenberater und Film- und Medienmacher („Breitbart News“). Besonders ein Detail im von Joshua Green verfassten Artikel zog die Aufmerksamkeit und den Spott der Twitter-Gemeinde auf sich: Bannon hatte offenbar eine Zeit lang ein Porträt in seinem Büro hängen, das ihn als den französischen Feldherren zeigt. Das Gemälde – angelehnt an ein Werk des französischen Malers Jean-Jacques David – sei ein Geschenk von Nigel Farage, dem britischen Politiker und ehemaligen Anführer der UK Independence Party, gewesen.

Die amüsierten Reaktionen auf Twitter ließen nicht lange auf sich warten. „Wenn ich mich recht erinnere, ist es doch ein typisches Zeichen völlig intakter emotionaler Stabilität, wenn man sich für Napoleon hält”, schrieb ein besonders sarkastischer Nutzer des Kurznachrichtendienstes.

Ein anderer hält Napoleon nicht unbedingt für das beste Vorbild: „Weiß Bannon, was damals in Russland passiert ist?“

Auch zu scherzhaften Seitenhieben lässt sich die Twitter-Community hinreißen: „Was, ihr habt kein Porträt von euch als Napoleon und/oder König Leonidas an euren Bürowänden hängen? Ihr verdammten Nerds!“

Was natürlich auch nicht fehlen durfte, war ein Porträt des Trump-Chefstrategen als Napoleon. Dafür warf User @jhnsanchez schon mal Photoshop an und kommentierte Bannons Porträt mit den Worten: „Beängstigend, dass so etwas überhaupt existiert.“

Auch ein anderer User stellte sich Bannon mit Napoleon-Verbindung vor, allerdings sah er ihn eher im Comedy-Film „Napoleon Dynamite“.

Ein weiteres Bild kommentierte ein Twitter-Nutzer mit den Worten, der Unterschied zwischen Bannon und Napoleon bestehe darin, dass der französische Feldherr kein großer Freund Russlands gewesen sei.

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