Trump behauptet, Merkel habe ihm am Telefon ein Geständnis über Flüchtlinge gemacht

Stefanie Kemmner
angela merkel donald trump

Kurz nach seiner Amtseinführung hat US-Präsident Donald Trump mit zahlreichen Regierungschefs, darunter dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem mexikanischen Präsidenten Peña Nieto, Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull, telefoniert.

Schon  damals wurde bekannt, dass das Gespräch zwischen Turnbull und Trump alles andere als gut verlief. Grund dafür war ein Deal, den der frühere Präsident Barack Obama bereits lange zuvor mit Australien ausgehandelt hatte: die USA sollten 1.250 bis 2.000 Flüchtlinge für Australien aufnehmen — ein „dummer Deal“, wie Trump über Twitter erklärte.

Die „Washington Post“ veröffentlichte nun zwei komplette Protokolle von den Gesprächen zwischen Trump und Turnbull sowie Trump und dem mexikanischen Präsidenten.

Trump über Merkel: „Sie wünschte, sie hätte es nicht getan“

Trump machte im Gespräch mit Turnbull sehr deutlich, wie sehr es ihm missfällt, sich an den Deal mit Australien halten zu müssen. „Ich hasse es, diese Leute anzunehmen“, sagte er. „Ich garantiere ihnen, sie sind schlecht. Das ist der Grund, warum sie gerade im Gefängnis sitzen. Sie werden nicht wundervolle Menschen werden, die für die lokalen Milchmänner arbeiten werden.“ Trump glaubte, die Flüchtlinge seien viel eher „die nächsten Boston-Bomber“.

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