Trummer verlässt die WEC

Simon Trummer verdient sein Geld in Zukunft in Nordamerika


Simon Trummer verabschiedet sich aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und wechselt im Jahr 2018 in die US-amerikanische IMSA-Serie. Der 28-Jährige hat bei JDC-Miller Motorsports einen Vertrag unterschrieben. Der Schweizer will trotzdem weiterhin sowohl am Nürburgring als auch bei den 24 Stunden von Le Mans starten.

"Ich glaube auch, dass es die richtige Entscheidung war, diesen Schritt in die USA jetzt zu riskieren", erklärt Trummer seinen Wechsel. "Denn einmal abgesehen davon, dass die WEC eine tolle Rennserie mit vielen guten Teams und Fahrern ist, haben mir hier einfach die Perspektiven gefehlt." Wegen des Ausstiegs von Audi und Porsche, würde in der Serie "kein Stein mehr auf dem anderen" liegen. Das habe die Entscheidung für Trummer einfacher gemacht.

Im Grunde wird der junge Rennfahrer in der IMSA-Serie denselben ORECA-LMP2-Boliden steuern wie in der WEC. Die Strecken in den USA seien für den Schweizer hingegen eine neue Herausforderung. Er würde Kurse "ohne die riesigen Asphalt-Auslaufzonen" mögen und freue sich deshalb auf seinen Start in den Staaten. Sein Ziel hat Trummer schon formuliert: "Ich hoffe, dass es in dieser Konstellation und mit diesem Team in der IMSA auch Chancen gibt, da oder dort in die Top-5 und vielleicht sogar aufs Podium zu fahren."

Der Startschuss in der IMSA-Serie fällt im Januar mit dem legendären 24-Stunden-Rennen in Daytona. Für Trummer wäre es ein "Traum", gleich zu Beginn der Saison auf dem Podium zu landen. Daher wolle der Schweizer alles geben, um mit JDC-Miller Motorsports beim Saisonauftakt erfolgreich zu sein.

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