Troy Gayeski von SkyBridge: „Fiat-Investoren könnten alternativ auf Bitcoin setzen“

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Bitcoin und Gold befinden sich derzeit ständig miteinander im Vergleich. Troy Gayeski von SkyBridge findet: „Der Bitcoin steht in seiner Entwicklung dem Gold nichts nach und ist für Investoren eine spannende Alternative.“

Auf Gold zu setzen, lag in den letzten Jahren im Trend – mit der Folge, dass der Goldpreis ordentlich angestiegen ist. Ein Ende dieser Entwicklung ist erst einmal nicht in Sicht. Im Gegenteil: Der Goldpreis wird auch im kommenden Jahr weiter ansteigen. Troy Gayeski, Co-Chief Investment Officer und leitender Portfoliomanager bei SkyBridge erklärte dazu:

„Und zwar allein aus dem Grund, da die US-Notenbank damit beginnt, ihre Wertpapierkäufe zu reduzieren.“

Auch betont er, dass die weltweite Verschuldung weiter ansteigen wird und Investoren – die auf der Suche nach Alternativen sind – deshalb Bitcoin in Erwägung ziehen sollten:

Bitcoin und Kryptowährungen bieten ein immens großes Wachstumspotential. Deswegen werden wir auch in Zukunft auf diese Währungsalternativen setzen. Wer auf Bitcoin setzt, profitiert am Ende mehr als bei einer Investition in Gold.“

FED-Tapering

Die FED (Federal Reserve) beschloss kürzlich die Finanzspritzen für die Wirtschaft wieder zu reduzieren. Ursprünglich plante die FED, die wirtschaftlich negativen Folgen der COVID-19-Pandemie durch Stimulus-Zahlungen einzudämmen. Doch der Eingriff in den Markt, bei dem immense Geldsummen geflossen sind, führte letztendlich zu einem Anstieg der Inflationsrate und Staatsverschuldung. Ein weiterer Grund, der die Attraktivität von Kryptowährungen und Gold als Investment verstärkte.

Wenn da nur nicht die Sache mit dem Tapering der US-Notenbank wäre, dass die Euphorie von Gold und Krypto ein klein wenig verstummen lässt („Tapering“ bedeutet, dass die US-amerikanische Notenbank den Geldhahn zudrehen könnte). Dies bestätigt auch Gayeski, der jedoch im selben Atemzug betont, „dass Gold und Krypto vom Tapering unabhängig werden können.

Bitcoin vs. Gold

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass es sowohl beim Bitcoin als auch beim Gold große Kursschwankungen mit neuen Höchstständen gab. Zeitgleich wurden Kryptowährungen – im Angesicht der steigenden Inflation – bei Investoren äußerst beliebt.

Gold: Ein Bild von BeInCrypto.com
Gold: Ein Bild von BeInCrypto.com

Während es in diesem Bullrun einige Neuinvestoren gab, sind vor allem Banken immer noch kritisch Krypto gegenüber. Während die Citigroup Inc. der Meinung ist, dass Gold im Vergleich zu Kryptowährungen „an Glanz verliert“, meinte die Goldman Sachs Group Inc. dass eine Koexistenz der beiden nicht ausgeschlossen ist.

Troy Gayeski von SkyBridge findet ebenfalls, dass Krypto in Gold nichts nachsteht und nimmt damit ganz die Goldman-Perspektive ein. Deshalb legt das Unternehmen seinen Schwerpunkt auf Bitcoin. SkyBridge gehört derweil noch zu den Bitcoin-Fonds (ETF), die noch von der SEC anhängig sind. Und auch Anthony Scaramucci, der SkyBridge-Gründer, erklärte vor kurzem, dass jede Firma darüber nachdenken sollte, Bitcoin in ihr Portfolio mit aufzunehmen.

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