Trotz Zeitumstellung: Wie Sie gut in die Arbeitswoche kommen

Düsseldorf (dpa/tmn) - Am 29. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Für manche Menschen bedeutet das Ende der Sommerzeit: Es ist auf einmal schon dunkel, wenn sie aus dem Büro oder aus der Werkhalle kommen. Zudem hat die Verschiebung Auswirkungen auf unseren Biorhythmus - Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit oder auch Appetitlosigkeit können laut dem Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) die Folgen sein.

Meist verschwinden diese Symptome zwar nach einigen Tagen von allein wieder, wenn der Körper sich an die Veränderung angepasst hat. Doch wie lässt sich die Zeit bis dahin am besten bewerkstelligen?

Es kommt darauf an, wie wir selbst an das Thema herangehen. «Anstatt sich über die Zeitumstellung zu ärgern, kann es hilfreich sein, sich zu fragen, wie sich die gewonnene Stunde für einen selbst positiv nutzen lässt», rät Martina Frost, Psychologin am ifaa. Eine Idee: Morgens gibt es früher Licht zum Joggen im Freien. Das könnten Sie noch vor der Arbeit ausnutzen.

Am Sonntag nicht länger schlafen

Generell gilt: Gehen Sie raus ins Freie. Bewegung an der frischen Luft hilft am Abend besser einzuschlafen. Achten Sie außerdem abends auf leichte Kost und verzichten Sie dann besser auf koffeinhaltige Getränke.

Sinnvoll kann es auch sein, mittags nur eine kurze Pause einzulegen - und statt einem ausgiebigen Mittagsschlaf eher ein kurzes Nickerchen zu machen, Powernapping also. So schlafen Sie auch nachts besser.

Frost rät außerdem, am Sonntag zur gewohnten Zeit aufzustehen - und die Zeit für die Dinge zu nutzen, die Ihnen wichtig sind, also etwa für Ihre Hobbys.