Trotz Vertrag? Suzuki vor MotoGP-Ausstieg

Trotz Vertrag? Suzuki vor MotoGP-Ausstieg
Trotz Vertrag? Suzuki vor MotoGP-Ausstieg

Der japanische Hersteller Suzuki will laut Medienberichten zum Ende der laufenden Saison aus der Motorrad-Königsklasse MotoGP aussteigen. WM-Vermarkter Dorna hat bereits auf die völlig überraschend aufgekommenen Gerüchte reagiert und auf den bis 2026 geschlossenen Vertrag hingewiesen.

"Die Dorna hat den Hersteller offiziell kontaktiert, um ihn daran zu erinnern, dass die Bedingungen seines Vertrags für die Teilnahme in der MotoGP es nicht erlauben, Entscheidungen zu einem vorzeitigen Rückzug einseitig zu treffen", hieß es in einer Mitteilung.

Sollte sich Suzuki dennoch zurückziehen, werde die Dorna "über die ideale Anzahl von Fahrern und Teams entscheiden, die ab 2023 in der MotoGP-Klasse antreten werden". Es gebe weiterhin "großes Interesse von einer Reihe von Herstellern und unabhängigen Teams". Dies sei in den letzten 24 Stunden "erneut von vielen Seiten bestätigt" worden.

Suzuki hatte sich 2011 aus der MotoGP verabschiedet und war 2015 zurückgekehrt. Joan Mir schenkte dem Hersteller 2020 den WM-Titel, der Vertrag des Spaniers sollte eigentlich über das laufenden Jahr hinaus verlängert werden. Das Gleiche gilt für seinen Landsmann und Teamkollegen Alex Rins. Nach Informationen von Motorsports.com steht Mir vor einem Wechsel zu Honda. Er soll 2023 im Werksteam den Spanier Pol Espargaro ersetzen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.