Trotz nach Tränen: So will Stuttgart doch noch Meister werden

Katharina Hosser
·Lesedauer: 2 Min.
Trotz nach Tränen: So will Stuttgart doch noch Meister werden
Trotz nach Tränen: So will Stuttgart doch noch Meister werden

Wie bitter diese Niederlage gewesen sein musste, war den Spielerinnen von Allianz MTV Stuttgart direkt nach dem Spiel anzusehen. (Volleyball-Bundesliga, Playoffs: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC, Spiel 5 am Samstag ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

Manche hatten nach der dramatischen 2:3-Niederlage gegen den Dresdner SC Tränen in den Augen. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, für die Stuttgarterinnen sei der Traum von der Deutschen Meisterschaft bereits ausgeträumt.

Dabei hatten sie "nur" das vierte Finalspiel der Volleyball-Bundesliga verloren und den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen müssen.

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Stuttgart-Topstar Rivers verletzt

Vielleicht aber ahnten sie schon zu diesem Zeitpunkt, was sich jetzt immer mehr abzeichnet: Kapitänin und Erfolgsgarantin Krystal Rivers, die schon im vierten Finale gefehlt hatte, wird aller Voraussicht nach auch im fünften und entscheidenden Spiel am Samstag in Dresden nicht zur Verfügung stehen.

"Es ist schwierig für uns, ohne Krystal zu spielen. Wir haben zwei Sätze gebraucht, herauszufinden, wie wir das schaffen", räumte Stuttgarts Trainer Tore Aleksandersen bei SPORT1 nach der jüngsten Niederlage gegen Dresden ein. Sein Team hatte zwar einen 0:2-Satzrückstand aufholen können, verlor dann aber den finalen fünften Durchgang.

Ob ihnen das mit Rivers nicht passiert wäre, ist eine hypothetische Frage. Feststeht aber, dass die Diagonalangreiferin aus den USA mit Fieber im Krankenhaus liegt. Nach Informationen von sportschau.de handelt es sich jedoch nicht um eine Corona-Infektion.

Aleksandersen glaubt an Titel-Chance

Für die Stuttgarterinnen gilt es jetzt umso mehr, vor Spiel fünf die Enttäuschung über die beiden Niederlagen nach der 2:0-Führung in der Finalserie in Trotz umzuwandeln. (Spielplan und Ergebnisse der Volleyball-Bundesliga der Frauen)

Coach Aleksandersen gibt zu, dass er auf dieses Do-or-Die-Spiel gerne verzichtet hätte. "Ich möchte 3:0 gewinnen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Das ist schade. Aber so ist das Leben", sagte er bei SPORT1.

Dennoch will er von einer Final-Niederlage nichts wissen und betont: "Wir gehen voll rein am Samstag und ich weiß, dass wir gewinnen können."