Trotz Sieg: Volleyballer müssen um Quali bangen

Die deutsche Nationalmannschaft hat den WM-Schock offenbar gut verdaut

Die deutschen Volleyballer müssen weiter um die WM-Qualifikation zittern.

Die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani gewann zwar ihr drittes Spiel beim entscheidenden WM-Qualifikationsturnier im belgischen Kortrijk gegen Estland mit 3:2 (25:21, 25:22, 21:25, 23:25, 15:11), liegt in der Tabelle mit fünf Zählern aber weiter auf dem dritten Rang hinter Belgien (neun Punkte).

Die Esten sind mit sieben Punkten Zweiter.

Nach einer 1:3-Niederlage gegen Spanien zum Auftakt und einem 3:0-Erfolg im Duell mit der Slowakei nähert sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zwei Spiele vor Abschluss des Sechserturniers nur in kleinen Schritten der Spitze. Lediglich der Turniersieger löst das letzte europäische Ticket für die WM 2018 in Bulgarien und Italien. 

Konzentration auf Belgien

"Im Moment spielen wir noch nicht auf unserem besten Level. Es war aber auch nicht einfach nach der Niederlage gegen Spanien zum Start. Heute war es ein hart erarbeiteter Sieg, das zählt am Ende. Wir konzentrieren uns jetzt auf Belgien und wollen gewinnen", sagte Giani.

Am Samstag (20.10 Uhr) steht Deutschland im Duell mit den vom früheren Bundestrainer Vital Heynen betreuten Belgiern unter gehörigem Druck. Zum Abschluss wartet am Sonntag (18.00 Uhr) Weißrussland.

Die DVV-Auswahl befindet sich nach der Absage diverser Stammspieler im Umbruch. Punktegaranten wie Georg Grozer und Jochen Schöps stehen Giani im Angriff nicht zur Verfügung.