Trotz schlechter Ausgangslage: Emery glaubt an Weiterkommen von Paris Saint-Germain in der Champions League

Unai Emery hat mit einigen Entscheidungen rund um das UCL-Spiel gegen Real Madrid wohl den Unmut von drei PSG-Stars auf sich gezogen.

Obwohl Paris Saint-Germain in der Champions League bei Real Madrid zunächst geführt hatte, geht der französische Tabellenführer nun mit einer 1:3-Niederlage in das Rückspiel des Achtelfinals am 6. März. Trainer Unai Emery glaubt dennoch, dass sich seine Mannschaft am Ende durchsetzen und in die nächste Runde einziehen wird.

"Wir wollten dieses Ergebnis nicht, aber auf dem Platz war es das, was ich wollte", sagte der 46-Jährige den anwesenden Medienvertretern am Freitag: "Ich bin sehr überzeugt davon, dass wir uns qualifizieren."

Was sich dafür bessern muss? "Es wird mehr Effizienz vor dem Tor brauchen. Mein Coaching? Das sind Dinge, an denen wir bereits vor der Saison gearbeitet haben. Es hätte besser sein können", zeigte sich Emery selbstkritisch.

Emery übernimmt sämtliche Verantwortung

Vor heimischer Kulisse muss durch das erzielte Auswärtstor nun ein 2:0-Sieg folgen, um in die nächste Runde einzuziehen. "Wir hatten Kontrolle. Das ist Fußball, das ist der Wettbewerb. Ich bin mir sicher, dass wir durchgehen, wir haben noch ein Spiel", blickt der Trainer dem Rückspiel optimistisch entgegen: "Ich übernehme all die Verantwortung."

Am Mittwoch verzichtete Emery neben Angel Di Maria auch auf seinen Kapitän Thiago Silva: "Ich bin glücklich über die drei Innenverteidiger. Wenn ich mich dazu entscheide, Kimpembe spielen zu lassen, ist das aus taktischen Gründen", verteidigte der Spanier seine Entscheidung.

Diese habe daher keine tiefergehende Bedeutung: "Ich habe einzeln mit den drei Jungs gesprochen. Die Dinge haben sich nicht in einer Partie geändert. Thiago Silva bleibt Kapitän", versicherte Emery, der Di Maria zudem als einen "wichtigen Spieler" bezeichnete.