Trotz Klassenerhalt: Köln trennt sich von Heldt

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Trotz des Klassenerhalts in der Relegation gegen Holstein Kiel hat die schwache Saison des 1. FC Köln erste Konsequenzen: Horst Heldt muss den Verein verlassen.

BERLIN, GERMANY - MAY 15: 1. FC Koeln Sporting Director Horst  Heldt looks on prior to the Bundesliga match between Hertha BSC and 1. FC Koeln at Olympiastadion on May 15, 2021 in Berlin, Germany. Sporting stadiums around Germany remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors.  (Photo by Filip Singer - Pool/Getty Images)
Trotz des Klassenerhalts in der Relegation gegen Holstein Kiel hat die schwache Saison des 1. FC Köln erste Konsequenzen: Horst Heldt muss den Verein verlassen (Bild: Filip Singer - Pool/Getty Images)

Nach dem furiosen 5:1-Erfolg im Relegations-Rückspiel bei Holstein Kiel spielt der 1. FC Köln auch in der kommenden Saison in der Bundesliga.

Zumindest für einen Kölner aber kam die Rettung zu spät: Nach SPORT1-Informationen trennt sich der Effzeh trotz des Klassenerhalts von Sport-Geschäftsführer Horst Heldt.

Der langjährige Bundesliga-Profi und zweimalige Nationalspieler hatte den Posten im November 2019 von Armin Veh übernommen und zunächst einen Vertrag bis 30. Juni 2021 unterschrieben. Trotz insbesondere schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen empfahl sich Heldt im vergangenen Sommer für eine Verlängerung seines Arbeitspapiers bis Juni 2023.

1. FC Köln trennt sich von Horst Heldt

Bereits vor dem Relegations-Rückspiel in Kiel fällte der Gemeinsame Ausschuss der Kölner nun die Entscheidung, dass der Verein unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit nicht mit Heldt in eine weitere Saison gehen wird.

Der GA tagte am Sonntag nach der Rettung noch einmal - und hielt an seinem Beschluss fest.

Interimsmäßig sollen der ehemalige FC-Keeper Thomas Kessler, Aufsichtsratsmitglied Jörg Jakobs und Lizenzspieler-Leiter Lukas Berg Heldts Aufgabenbereich übernehmen.

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Vor seinem Engagement bei den Geißböcken war Heldt, der seine aktive Karriere als Spieler Anfang 2006 beendet hatte, bereits beim VfB Stuttgart, bei Schalke 04 sowie bei Hannover 96 im Management tätig gewesen.

Seinen größten Erfolg als Funktionär feierte er 2007 in Stuttgart mit dem Gewinn des Doubles, in seiner Zeit bei Schalke 04 gewannen die Königsblauen 2011 den DFB-Pokal.

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